Großeinsatz der Feuerwehr in Leifers - Unwetter richtet große Schäden an

Die andauernden Regenfälle der letzten Tage und vor allem in der letzten Nacht haben heute in Leifers große Schäden verursacht. Die Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Leifers wurden zu insgesamt 35 kleineren und größeren Einsätzen gerufen.


Die ersten Meldungen über kleinere Muren gingen im Brantental gegen 10.00 Uhr ein. Das gesamte Brantental wurde daraufhin von den Wehrmännern und in Absprache mit der Bürgermeisterin Liliana di Fede und dem Vizebürgermeister Ceschini Bruno evakuiert und die Zufahrtsstraßen gesperrt.

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Über den gesamten Tag kam es zu mehreren Einsätzen, vor allem überflutete Keller und über die Ufer getretene Gräben hielten die Wehrmänner in Atem. 
Am Nachmittag gab es zwei Murenabgänge am Frenzensberg und am Breitenberg. Die Straße zum Franzensberg wurde komplett verlegt und musste gesperrt werden. Außerdem brach der Damm des Brantenbaches in der Industriezone Leifers. Die Wehrmänner mussten mehrere nahe gelegene Häuser mit Sandsäcken vor der drohenden Überflutung schützen und den Damm mit Sandsäcken verstärken.   
Gegen 20.00 Uhr kam es im Brantental zum gefürchteten größeren Murenabgang, welcher die komplette Straße auf einer Länge von 30m verlegte und somit das Tal endgültig von der Außenwelt abschnitt. 
Glücklicherweise kamen bei keinem der Einsätze Personen zu schaden.
Insgesamt standen den ganzen Tag lang bis gegen 22.00 Uhr 53 Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leifers im Einsatz. Zur Verstärkung wurde bei mehreren Einsätzen die Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Branzoll gerufen. Am späten Abend hat sich die Situation langsam, dank der nachlassenden Regenfälle, entspannt. Im Einsatz standen auch die Carabinieri, die Stadtpolizei Leifers und die Wildbachverbauung.